Ehre das Gesetz. Ehre den Berg.
 

 Otaktay || männlich ♂ || Streuner

Waffelfresser
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In der Wildnis
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 Kryo




Diese Erinnerung wurde am Mo 8 Feb 2016 - 12:47 von ©Kryo hinterlassen.
Otaktay
I CAN'T DRUNK MY DEMONS...
Aussehen
Augenfarbe: DUNKLES BRAUN mit BERNSTEINSTICH
Fell: BRAUN, SCHWARZ, WEIß, GEFLECKT mit STREIFEN und KURZ
Statue: GROß, KÄRFTIG und MUSKULÖS
Besonderes: Die FAST SCHWARZEN AUGEN und NARBEN am rechten Auge, an Mund, Vorderpfoten und linker Schulter, so wie ein zerfetzest Linkes Ohr

Allgemeines: Otaktay hat ein etwas anderes aussehen als andere Katzen. Seine Wurzeln liegen in einem weit entfernten Land hinter einem gigantischen Tobenden Meer, in einem Gebiet, dass nie viel Wasser gesehen hatte oder vor Pflanzen und Insekten nur so überläuft. Seine Verwandten waren noch ein Stück größer als er, wobei er schon ziemlich groß ist für eine Waldkatze. Mit der breiten Nase, die Breiter wirkt, durch die zwei Linien die an seinem Kopf beginnen und an seiner Schnauze weiter zu seinen Wangen laufen, wirkt sie ein klein wenig schmaler als sie eigentlich ist. Und mit den großen runden ziemlich dunklen Braunen Augen mit leichtem Bernsteinstreifen und den Runden Ohren, sieht er ganz anders aus, als die meisten Katzen im Wald. Die Kopfform ist ebenfalls ein wenig länglicher, so wie alles andere an ihm. Seine Statue ist ein wenig anders. Er besitzt einen ziemlich kürzeren Rücken, aber einen langen Schwanz, anders als die meisten anderen. Von seinem Vater bekam er noch lange Beine und dank seiner Mutter noch kräftigere Hinterbeine, die ihm verfehlen weit und Hoch zu springen. Von seinem schmalen Brustkorb erwartet man auch nicht die Ausdauer, die Otaktay besitzt. Nur durch hartes Training schaffte er es ein großes Volumen zu bekommen und durch die Muskeln die er heute nun besitzt, wirken seine Schultern auch gar nicht mehr so schmal. Er passt nun auch viel besser zu den großen Pfoten, welche er besitzt. Lange und gebogene Krallen kann er aus seinen Pfoten sprießen lassen und einen Gegner damit leicht die Flanke aufreißen. Er tötet dennoch lieber mit einem Biss im Nacken oder durch ersticken, wie seine Vorfahren aus einem weit entfernten Land. Es liegt weit weg hinter einem tobenden und gigantischen See, der nie aufzuhören schien und auch niemals das Trockene Land erreichte. Nur die weiten und grünen Wälder, weiter tiefer in dem Land. So erzählte es seine Mutter ihm früher, kurz bevor er schlafen ging. Seine Wurzeln sollen bei Katzen liegen, die größer waren als die Zweibeiner und gefährlicher als jedes Monster.
Das hatte den kleinen Otaktay immer erstaunt, doch sie erzählte ihm auch immer wieder, wie sie eigentlich aussahen. Sie besaßen alle ein kurzes Fell, aber anders als sie war er nicht golden mit schwarzen Flecken. Nein, er war eher ein braun und besaß auch weißes Fell, wie die Bäume und besaß Steifen und Punkte. Die schwarzen Streifen waren an seinem braunen Kopf, der ober und unter den Augen weiß war, genauso wie an seinem Unterkiefer. Punkte besaß er nur zwischen den Streifen die an seinen Augen entlang liefen, auf der Stirn. An seinen Wangen waren ebenfalls wieder ein paar Streifen Die immer längst verliefen und in einer Treppe seine weiße Kehle entlang wanderten. Das kurze, braune Fell an seinem Nacken war wieder braun, aber immer noch gestreift. Erst an seiner Schulter begannen die Punkte, die eher aussahen wie schwarze Kringel mit dunkler gelbbrauner Füllung. Die Flecken wurden erst an seiner Schwanz spitze wieder zu Streifen und an seinen Beinen und Pfoten zu schwarzen Punkten. Seine Beine, wie auch sein Bauch waren komplett weiß, so wie der untere Teil seines langen Schweifs. Nur die Oberen Gelenke der Beine waren noch leicht braun. War auch besser so, so konnte er sich besser im Wald verstecken.
Was dann aber auffiel war nicht nur sein ungewöhnliches Aussehen oder die extrem dunklen Augen mit dem leichten Bersteinstich, sondern seine Narben. Er besaß nicht nur eine auffällige. So besitzt er eine Narbe die sich einmal über sein rechtes Auge zieht, aber seine Sehkraft nur leicht behindert. Die Narben an seinem Mund fühlten sich an den ersten Tagen noch komisch an, doch heute hinderten sie ihn kein bisschen am Reden. Und die Kratzer an seinen Vorderpfote, die er durch seine Wanderung bekommen hatte, hatten zum Glück auch keine Spuren hinter lassen. Seine Krallen konnte er noch genauso gut ausfahren und einziehen, wie immer. Die vier, dünnen Reihen die sein Fell an seiner linken Flanke durchtrennten störten ihn nur im Winter ein wenig, wenn der Schnee die bloße Haut dazwischen berührte. Doch Otaktay hatte gelernt, damit umzugehen. Genauso wie die Blicke zu ignorieren, mit denen die anderen immer sein zerfetztes linkes Ohr trafen. Es war einfach nun ein Teil von ihm. Er schämte sich nicht dafür, dass es ziemlich unbrauchbar nun aussah. Es funktionierte noch und die Art wie es so geworden war, ging die anderen nichts an.

Stammbaum
Mutter: TIVA || Streunerin || Verstorben || NPC
Vater: OTAKTAY || Streuner || Verstorben || NPC
Halbbruder: NASHOBA || Streuner || GESUCHT
Halbschwester: EYOTA || Streunerin || GESUCHT

Gefährtin:
Jungen:

Mentor: AMA, VATER und MUTTER || NPC
Novize:

Vergangenes
»Die Familie sollte doch etwas sein bei dem man sich wohl fühlt. Oder? Etwas was ein beschützt, einen wärmt, einen tröstet und zusammen bleibt. Oder etwa nicht? Ich hatte nie gedacht, dass ich meine Familie einmal hassen würde. Die anderen schienen auch alle immer so glücklich zu sein, mit ihren Eltern. Hatten Spaß und lachten. Wo waren meine Zeiten des Lachens und des Spielens geblieben? Wie lange war es her, dass meine Eltern mich nicht mehr einen Sohn, sondern einen Fehler nannten. Damit konnten sie jedoch nicht mich meinen. Ich war bloß ein Erzeugnis aus ihnen. Meine Geburt konnte auch kein Fehler gewesen sein, denn schließlich hatten sie mich am Leben gelassen. Es musste also mit den Monden gekommen sein. Denn wie sonst, konnte ihr erst so größtes Geschenk, später zum Fehler werden, der ihnen beiden dann das Leben nahm?«

Otaktay war der Sohn einer Katze deren Name noch immer existiert und bekannt wurde. Doch die Katze selbst nie. Otaktay hatte seinen Sohn, der nach ihm selbst benannt wurde erst ziemlich geliebt. Dass er eines Tages etwas anders werden würde hatte er nicht erahnt. Zusammen mit seiner Gefährtin Tiva hatte Otaktay drei kleine Jungen hervor gebracht und ihnen ein Leben geschenkt, für dass sie später einmal dankbar sein sollte. Seinem besten Freund erzählte er von dieser Familie jedoch nichts.
Cheveyo war sein bester Freund, doch er war auch ziemlich temperamentvoll und hörte nur wenig auf seinen Verstand. Wenn ihm also etwas nicht passte, wurde es sofort bekämpft. So wäre auch sein erster Sohn dabei drauf gegangen. Doch Otaktay hatte Tiva immer von seinem besten Freund gut fern gehalten. Sie beide niemals allein gelassen, nur recht wenig. Den Tiva war eine recht liebe Kätzin. Sanft einfühlsam und gab ihm das Gefühl normal zu sein. Ein ruhiges Leben führen zu können. Doch er konnte sich auch nie von seinen besten Freund und dem finsteren abwenden. So lebte Otaktay in der finsteren Welt und hoffte, dass es seine Familie nicht tat. Sein erster Sohn, die einzige überlebende Katze des Wurfs sollte nach ihm benannt werden, weil er es schaffte das zu überleben. Leider war es nicht der Sohn von seiner Gefährtin.

»Es war wohl der Anfang der Hölle. Meine Mutter mochte mich schon vom ersten Tag an nicht. Warum mochte sie mich nicht? Ich bin doch das Kind meines Vaters. Wieso mag sie mich denn nicht? Ihn liebt sie doch auch so. Immerhin gibt es noch Ama, die, die mir das Leben geschenkt hatte. Sie versorgt mich auch mit Milch. Warum meine Mutter dies nicht tut kann ich dir nicht sagen. Sie hasst mich. Dabei liebe ich sie doch so sehr. Was habe ich bloß falsch getan, dass sie mir immer mit dieser Kälte entgegen kommt. Ama ist nicht so. Ama ist lieb nett und freundlich zu mir. Ich habe sie lieber als Mama. Sie stiehlt mir niemanden.«

Nachdem Otaktay seine Gefährtin betrogen hatte mit einer anderen, ließ er seinen Sohn nicht lange bei Ama. Nach den Versuchen endlich Jungen zu bekommen wollte Otaktay ihr damit eigentlich ein Geschenk machen. Nun als sein Sohn endlich da war wusste er nicht was ihn dabei geritten hatte. Tiva nannte den Sohn nach seinem Vater, denn er sollte genauso ein Bastard sein, wie es sein Erzeuger war. Der kleine Otaktay blieb oft nur bei seiner Leiblichen Mutter, da seine andere ihn immer wieder ab wies, auch ihren Gefährtin. Beide stieß sie immer wieder von sich, doch Otaktay liebte sie noch zu sehr um sie einfach gehen zu lassen. Tivas sanftes Herz ermöglichte es ihm wieder mit ihr zusammen zu kommen. Der kleine Tak verlor dabei ganz an Bedeutung. Sein Vater ignorierte ihn nun genauso sehr, da er nur Augen für Tiva hatte. Nur Ama blieb bei ihm um schenkte ihm Liebe. Auch wenn sie ziemlich kühl war. Nicht weil Ama ihn nicht mochte. Sie wollte seinen Vater wieder haben. Sie wollte genauso wenig ihn mit einer anderen sehen, wie es seine Gefährtin tat. Mit dem Jungen hatte sie irgendwie gehofft er würde bei ihr bleiben. Doch Tak konnte seinen Vater nicht von seiner Mutter trennen.
Es waren vier wunderbare und ruhige Monde in denen Ama ihm schon ein paar tricks bei brachte und früh begann mit ihm zu trainieren. Sie hatte von Streunern einiges bei gebracht bekommen und wenn ihr Junges schon nicht von seinem Vater beachtet werden sollte, dann sollte es wenigstens auf sich selbst acht geben können. Das Training war hart und rau, doch mit der Liebe die er bekam gab der kleine Otaktay nicht auf. Er kämpfte und trainierte weiter. Entschlossen wie sein Vater versuchte er stärker zu werden und vielleicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit von seinem Vater und seiner Gefährtin zu bekommen. Selbst hatte er sich angewöhnt seine eigene Mutter Ama zu nennen und die Gefährtin Mutter, nachdem Tiva meinte er solle erst anfangen sie Mutter zu nennen, bevor er seinen Vater wieder treffen durfte. nur wenn Tiva nicht da war, nannte er Ama immer noch liebe voll Mami.
Bis zu dem Schicksalhaften Tag an dem Ama einfach verschwand und er plötzlich zwei neue Geschwister hatte.

»Ama ist verschwunden. Wieso kommt sie nicht wieder? Eyota und Nashoba sind doch da und ich kann endlich zu meinen Vater. Mutter schreit mich auch gar nicht mehr an, doch mit den kleinen darf ich leider noch nicht spielen. Die beiden sind so winzig. Bestimmt könnte ich sie selbst einfach weg tragen, um mit ihnen zu spielen. Ama sagte man sollte sich immer nehmen was man will. Doch Vater meint, ich könne später mit ihnen spielen. Das sagt er aber schon seit letztem Mond. Wie lange dauert es denn noch, bis ich endlich allein mit meinen Vater und meinen Geschwistern sein kann? Mami wo bist du bloß hin? Ich brauche dich doch.«

Nachdem Ama abgehauen ist, als sie erfahren hatte, dass ihr Liebster nun wieder Jungen erwartete und ihr damit das Herz auf der Brust riss, war Otaktay ganz allein. Verwirrt und von der Trauer überwältigt, versuchte er trost bei seinem Vater zu bekommen. Doch dieser konnte schwäche nie leiden und Otaktay blieb nichts anderes über, als alleine zu weinen. Seine Stiefmutter kümmerte sich liebevoll um ihre Kinder, während Otaktay nun langsam begann sie zu hassen. Wären sie niemals auf der Bildfläche erschienen, dann würde seine Ama noch heute bei ihm sein und sein Vater würde ihn auch noch mehr respektieren.
Es war Zeit einen anderen Weg einzugehen.
Verhasst ließ Otaktay seine Geschwister und Stiefmutter hinter sich. Nur an seinen Vater hing er noch ein wenig. Versuchte weiter dessen Aufmerksamkeit zu bekommen, in dem er ihm zeigte, dass er doch kein Schwächling war.
Um dies zu erreichen trainierte er mit anderen Katzen in dem Zweibeinergebiet. Täglich schlich er sich von seiner Familie davon, um mit ihnen zu trainieren. Tiva bekam von dem nur wenig mit, da sie ihre kleinen jungen groß zog. Sein Vater verschwand selbst immer wieder und erzählte es nie einem. Doch die Katzer und andere Verletzungen blieben nicht lange geheim. Zwar versuchte Otaktay immer so zu tun als wäre nichts und nahm jedes mal irgendwelche Pflanzen die helfen sollten. Doch ein Humpeln war nur schwer zu verstecken, wenn ein Bein so sehr schmerzte, dass er schon gar nicht mehr vernünftig sehen konnte.
Es war wieder eine schwere verletzung, die Otaktay bei seinem Vater verriet und ein wenig Mitleid von seiner Stiefmutter hervorbrachte, als sie das Blut sah. Doch Mitleid wollte Otaktay ganz und gar nicht. Wütend stürzte er sich auf seine Mutter. Sein Vater, der in diesem Moment noch nichts von der Verletzung wusste, schubste ihn jedoch davon. Als Otaktay wieder auf stehen wollte, gab sein Bein immer wieder nach. Nun bemerkte es auch der große dunkle Kater und verengte seine Augen misstrauisch. Otaktay knurrte und humpelte davon. Auch diese Nacht schlief er alleine. Doch am Morgen bekam er eine Maus von seinem Vater. Ein Geschenk, dass er noch nie bekommen hatte in seinem gesamten Leben.

»So kam es also nun. Ich habe Geschwister und eine Mutter, doch keinen von ihnen kann ich leiden. Wären sie nicht da, würde meine wahre Mutter noch bei mir sein. Sie würde mit mir trainieren und nicht mein Vater. Doch ich bin froh. Immerhin einer, der mich mag und nicht verletzt hatte, ist noch bei mir geblieben. Nashoba und Eyota sollten sterben. Genauso wie Mutter. Alle drei sollen sie an einen grausamen Tod sterb und mich mir meinem Vater alleine lassen. Vielleicht kommt dann Ama auch wieder. Wie sehr ich sie vermisse.«

Nachdem ersten wahrem Geschenk seines Vaters begann die Zeit in der Otaktay ein wenig Hoffnung schenkte, sein Vater würde ihn doch noch mögen und ihn als seinen Sohn akzeptieren. Ein Training wie er es bisher nicht gehabt hatte begann. Otaktay musste schnell lernen, denn sonst brachten ihn die Übungen seines Vaters ihn noch um. Was er nicht wusste war, dass der Vater nur langsam anfing ihn nicht mehr zu verachten. Nashoba und Eyota trainierte er ebenfalls, doch erst als sie alt genug dazu waren. Und auch dann nahm er sie niemals so hart ran wie Otaktay. Doch blind vor Hoffnung und Hass, sah Otaktay dies als mehr liebe für ihn. Sein Vater verachtete schließlich schwäche. Dass er die anderen so sanft ran nahm, lag nur an seiner Mutter, die er immer noch um alles in der Welt liebte. Also war es nur Otaktay, der von seinem Vater wirklich geliebt wurde. Er wurde zwar auch geschlagen und gebissen, erlitt Narben, die sich sein ganzes lebenlang zeigen würden, doch es war nur dazu da, dass er nicht schwach wurde. Eifrig versuchte Otaktay einfach weiter zu lernen und machte damit seinem Vater langsam Angst, als er gerade zu schnurrte, wenn dieser ihm wieder eine Lektion erteilte. Auch in denen Momenten wo Otaktay stolz auf seinen unehrlichen Sohn war, hatte er ein wenig Angst vor ihm auch. Wie wäre es wohl, wenn dieser noch junge Kater einmal erwachsen sein würde? In der Hoffnung, das es nicht so schlimm sein würde, machte er einfach weiter und wurde ein wenig rücksichtsvoller mit Otaktay. Dieser wunderte sich ziemlich. Etwas stimmte nicht. Mochte sein Vater ihn etwa nicht mehr?
Also wollte Otaktay ihn zur rede stellen. Sein Vater war wieder einmal dabei zu verschwinden, doch dies war der einzige Moment. Also folgte Tak ihm ganz heimlich und leise. Irgendwann verlor er die Fährte einmal. Er folgte dem Geruch bis er ein paar wütend klingende Katzen hörte. Sie waren nun dem Zweibeinerort ziemlich nahe und als Otaktay um die Ecke eines dieser Steinlager ging, er erblickte er eine Szene, wie er sie bisher noch nicht gesehen hatte. Sein Vater erhob sich über ein paar Katzen und schien sie ganz an zu führen. Ein anderer Kater, ganz nahe bei ihm schien die Situation ziemlich zu gefallen und bedrohlich fing er an um die anderen beiden Katzen herum zu schleichen.
Otaktay blieb gespannt dort sitzen und erfuhr mehr und mehr über seinen wirklichen Vater. Das war also der Grund, warum sein Vater immer wieder abhaute. Er führte eine ganze Gruppe von Katzen an. Zufrieden mit der erkenntnis, eilte er schnell zurück ins Lager. Vergessen war der Grund, warum er seinem Vater gefolgt war. Neu war der Plan seine Mutter mit ihm zu trennen. Doch Tak blieb nicht unentdeckt. Sein Vater verfolgte ihm schon und warf ihn nieder, als er seinen Sohn eingeholt hatte.

»Nicht jeder wurde schon einmal von seinem Vater geschlagen. Diese sollten sich glücklich schätzen. Sie brauchen keine Angst vor ihm zu haben, können sich auf ihn verlassen und mit ihm zusammen Spaß haben und überhaupt leben. Doch diejenigen, die es kennen werden wohl niemals das selbe gespürt haben wie ich. Ich hatte mich wohl komplett geirrt. Ich bin nicht der Liebling meines Vaters. Sondern nur ein Monster, dass lieber nicht leben sollte. Er sagte, man sollte mich den Hunden zum fraß vor werfen, damit keiner mich je erblicken muss. Wie naiv ich doch gewesen war. Die ganzen Monde lang hatte ich gedacht mein Vater liebt mich. Wieso habe ich nicht gesehen, dass er mich verachtet und Angst hat? Wie konnte ich nur so dumm sein?«

Knurrend drückte Otaktay seinen Sohn auf den Boden und sah ihn finster an. Bedrohlich sagte er ihm, dies solle er niemals Tiva erzählen und wenn doch, würde er ihn persönlich umbringen. Tak verstand gar nichts mehr. Warum war sein Vater nun so sauer. Gut er hing immer noch an Tiva, doch sie schwächte ihn nur. Er musste doch sehen, dass sie nicht gut war! Sie brachte sie beide doch nur weiter auseinander und machte ihn auch noch schwach. Benebelt vor entsetzen über diese ungewohnte Reaktion von seinem Vater gegen über ihn, nickte er bloß stumm und folgte Otaktay vorsichtig zurück nach Hause. Sein Hals tat immer noch weh von dem Biss seines Vaters, doch dieses mal begrüßte er den Schmerz voll und ganz. Er half ihm nicht zu glauben, dass dies ein Traum war. Denn schließlich war sein komplettes Leben grausam gewesen und sein Vater hatte ihn nur im ersten Moment einmal aufrichtig und wahrhaftig geliebt.
Sobald sie zurück im Lager war zog Tak sich einfach wieder zurück und ignorierte seine Geschwister. Dieses mal hatte er keine Lust seinem Vater einen gefallen zu tun und mit ihnen zu spielen, als würde er sie nicht hassen. Als er nicht allein sein konnte verließ Otaktay einfach wieder das Lager und versteckte sich im Wald. Dort beobachtete er eine Mäusefamilie dabei wie sie gemeinsam vor ihm flohen. Sie hatten ihn recht spät bemerkt, so dass er noch ein wenig dabei zu sehen konnte, wie sie sich gegenseitig putzen. Doch er blieb nicht lange unentdeckt. So machte ihn der Anblick dieser kleinen Familie einfach nur wütend. Selbst die Mäuse hatten eine wunderschöne Familie! Sie lebten alle gemeinsam und halfen sich, während er nur bei ein paar Katzen lebte, die ihn erzogen.
Da machte es Klick in seinem Inneren. Er war niemals ein Teil von ihnen gewesen. Nur ein kleines Kätzchen, dass sie groß zogen, weil man es in ihr Lager geworfen hatte. Nun war es Also Zeit ihnen zu zeigen, dass er kein kleines Kätzchen mehr war. Also schlich er sich in der Nacht an alle heran und schnurrte ein wenig. Es war an der Zeit.

»Es war an der Zeit ihnen allen zu zeigen was getan hatten, als sie mich behalten hatten. Ihnen das Monster zu präsentieren, was sie immer gesehen hatten. Mein Vater hatte also zurecht Angst vor mir. Denn schließlich habe ich es ihn zu verdanken so kämpfen zu können. Er ist noch immer mein Idol, denn so wie er habe ich noch nie mit jemanden gespielt und ihn betrogen. Meine Mutter ist ebenfalls eine Bestie, der man nur folgen konnte. Offensichtliche Ablehnung half schließlich am besten ein paar anhängliche Katzen von sich fern zu halten. Dies ist die rote Erlösung in meinem Leben.«

Meine Mutter weckte Tak als erstes und sagte ihr, dass er sie einmal wirklich geliebt hatte. Gehofft hatte, dass sie ihn akzeptieren würde und er nichts davon wusste, dass er unehrlich war. Doch bis zu ihrem letzten Atemzug hin konnte sie seinem Vater nicht vergeben und ihn akzeptieren. Mit einem zufriedenen Schnurren biss er ihr ins Genick und ließ sie noch schreien. Alle sollen es mit bekommen. Jeder von den anderen sollte auf wachen durch die Schreie seiner Mutter und erkennen, was gleich geschehen würde. Sein Vater versuchte ihn noch auf zu halten, doch Tak benutze sie als Schild und bracht ihr dann mit Leichtigkeit das Genick. Ihre Schreie erstarben schnell und ihr Körper fiel einfach in sich zusammen. Klatschte auf den Boden wie eine gigantische tote Maus. Nun sah er zu seinen Geschwistern, die vor Angst sich nicht rührten. Sie sollten die nächsten sein auf seiner Liste. Die nächsten die Starben, denn sein Vater sollte dabei zu sehen, wie sie alle durch seinen ersten Fehler starben. Den Fehler Tak einfach sich selbst überlassen zu haben. Doch Otaktay stieß seinen ältesten Sohn beiseite und nahm die anderen beiden mit sich, zwang sie dazu zu rennen und sich zur verstecken. Tak knurrte wütend und eilte ihnen dann mit einem bösartigem Fauchen hinterher. Er schaffte es jedoch nicht seine Geschwister einzuholen, denn sein Vater versperrte ihm den Weg. Er beschütze also diese Kinder lieber als ihn. Sofort machte sich die Wut in Tak komplett breit und ließ alles in einem rot erleuchten. Es dauerte nicht lange bis der Wald um sie herum ein wenig rot war, doch bis er komplett eingefärbt war, war es ein ziemlich mühsamer Weg gewesen. Sein Vater war stark, doch nicht so stark wie er. Als also auch sein Vater seinen letzten Atemzug nahm, war es nicht Taks Sehsinn, der alles Rot färbte, sondern das Blut das aus dem Kampf entstanden war.
Erschöpft blickte er noch einmal in die Richtung in die seine Geschwister geflohen waren. Doch schlug er einen anderen ein. Diese Weicheier würden wohl niemals in der Wildnis überleben.

»Ich bereue nichts. Sie alle hatten es verdient zu sterben. Nun konnte mein Leben endlich beginnen. Ich war frei. Frei von allem und jedem. Keiner würde mich mehr verletzten und wenn doch, würde er schon sehen was er davon hatte.«

Dies alles geschah vor ca. 16 Monden. Der beste Freund von seinem Vater erschuf die Otaktay-Bande und Tak lebte eine Zeit lang noch weiter weg. Er wollte nichts mit dem allen zu tun haben. Bis ihn die Gerüchte erreichten und der Name der Bande ihn anlockte zurück zu kommen.

Charakter
Lieblingsessen: Habicht
Persönlichkeit: Ich bin wohl ein ziemlich komplizierter Charakter. Mit einer feurigen und unberechenbaren Ausstrahlung konnte ich schon so einige Katzen um den Schwanz wickeln. Mit viel Leidenschaft und auch ziemlich emotionell gehe ich die Dinge an und lasse mich von meinen Instinkten leiten. Ich denke nicht viel darüber nach was ich tue oder was die Folgen sein konnte, denn wenn ich etwas haben will oder mich für eine Sache einsetze, dann hol ich es mit mit einer Entschlossenheit und Willensstärke, die dir bisher noch nicht oft begegnet ist. Dabei gehe ich so manches Risiko ein und auch nicht weiter auf die Folgen. Manchmal bemerke ich nicht einmal das Risiko, welches ich dabei eingehe, doch eine Freundlichkeit werde ich nie vergessen. Genauso wenig verzeihe ich nie eine Beleidigung und werde ich oder mein Bruder verletzt, so sinne ich mich nur noch auf Rache. Wie du siehst bin ich heftig und nachtragend. Doch davor solltest du dich nicht in Acht nehmen. Zwar kenn ich den Ausweg eines Kompromisses nur manchmal, so stürze ich mich tobend wie ein wildes Feuer auf dich, um nichts als Schutt und Asche zurück zu lassen. Den Fehler, den ich dann wohl möglich begannen habe, bemerke ich oft viel zu spät. So scheinen meine Beweggründe kompliziert und mysteriös zu sein, denn meine Persönlichkeit hat eine verborgene, geheime Seite, die nur mein Bruder kennt. Ich bin Emotional doch ziemlich labil, weswegen ich schnell überreagiere. So ist das Wort 'Nachgeben' für mich fast unverständlich. Doch noch viel weniger kenne ich, wenn das Feuer einmal brennt die Bedeutung von Mitleid und Erbarmen nicht mehr. Der dicke und schwarze Nebel breitet sich in meinem Herzen aus, bis er nichts mehr übrig lässt. Die Distanz die ich zu jeder Katze immer bewahre ist nicht nur ein Schutz für meinen Stamm, den ich treu ergeben bin, sondern auch ein Versteck für die Dornenwand, die mein seichtes und verletzbares Ich verdeckt hält. Keiner soll merken, wie ich einem mit strahlenden Gemüt oder flammenden Herzen ihnen nur kühle Verachtung entgegen bringt. Sollte es doch noch einer schaffen die Schlucht der Finsternis zu finden, wird er auf die Dornenwand treffen, die aus Bösartigkeit, Zweifel und Verachtung vor langer Zeit gewoben ist. Durch Hass und Misstrauen ist diese Mauer noch verstärkt, so dass es keiner überlebt hat bis hinter die Mauer zu gelangen.
Denn dort herrscht das lodernde Feuer über all die Finsternis, die noch in mir steckt und mich davon abhält meinen Stamm zu verraten und von innen heraus zu vergiften.
Das ist alles was ich dir zu mir sagen kann. Wenn ich dir also als ein feuriger Kater gegenüber treten sollte, der sich nicht viel aus anderen macht, wirst du ein Wunder erleben, wenn ich alles daran tue um meinen Stamm zu beschützen. Den Weg den ich dabei einschlagen werde wird der sein, den ich für richtig verachte.

© by Crazy.Jo



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